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Wie gut sind synthetische Vitamine in Nahrungsergänzungsmitteln?

Wie gut sind synthetische Vitamine in Nahrungsergänzungsmitteln?

Multivitaminpräparate sind mittlerweile überall erhältlich. Egal, ob im Internet, in der Drogerie, in der Apotheke oder im Supermarkt. Überall finden wir die Pillen, Kapseln, Granulate, Tropfen, Pulver, Shots und Brausetabletten. In den meisten Fällen stecken in ihnen synthetische Vitamine. Doch sind diese genauso gut, wie natürliche Vitamine, wie wir sie in unserer Ernährung finden? Dieser Frage gehen wir in diesem Artikel auf den Grund.

Rund ein Drittel der Bevölkerung greift regelmäßig zu Vitaminpräparaten. Das zeigen sowohl Studien aus den USA, als auch Deutschland anhand von verschiedenen Altersgruppen. 1 2 3

Als die häufigsten Gründe werden dabei der Erhalt und die Verbesserung der allgemeinen Gesundheit, die Unterstützung der Gesundheit des Herzens und der Knochen sowie die allgemeine Ergänzung der Ernährung angegeben. 4

In den meisten dieser Produkte sind synthetische Formen von Vitaminen enthalten. Aber auch wer keine Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate bewusst zu sich nimmt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit künstliche Vitamine zu sich nehmen.

Zahlreiche Lebensmittel, wie Frühstückscerealien, Joghurts und Milchprodukte sind zu gesundheitlichen Marketing-Zwecken mit Vitaminen und Mineralien angereichert. Sie werden daher in die Gruppe der “funktionellen Lebensmittel” eingeordnet. 

Aber auch von offiziellen Behörden kann eine Anreicherung mit synthetischen Vitaminen und Mineralstoffen empfohlen werden. 

In Deutschland kennen wir dies in Form von jodiertem Speisesalz mit Zugabe von Folsäure, welches aufgrund einer flächendeckenden Unterversorgung seit Mitte der 1980er Jahre über die Ladentheke geht.

Eine dritte Form der Vitaminzusätze in Lebensmitteln wird nicht primär angewendet, um das Lebensmittel vitaminreicher zu machen, sondern zum Zwecke der Haltbarmachung. 

Wenn Du auf die Zutatenliste von Lebensmitteln wirfst, wirst Du vielleicht häufig den Begriff Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure oder E300 entdecken. Dabei handelt es sich um nichts weiter als künstliches Vitamin C, welches Lebensmittel vor Oxidation schützt.

Wie Du siehst, sind synthetische Vitamine weiter verbreitet, als die meisten Menschen glauben. Doch sind diese genauso gut, wie natürliche Vitamine? Oder sind sie vielleicht sogar schädlich? Diesen Fragen gehen wir in diesem Artikel auf den Grund.
Was heißt “synthetisch” überhaupt?

Was heißt “synthetisch” überhaupt?

Strenge Befürworter einer möglichst unverarbeiteten und naturbelassenen Ernährung reden oftmals davon, wie schädlich “Chemie” in ihrem Essen, in Kosmetika, Reinigungsmitteln und zahlreichen weiteren Dingen des alltäglichen Bedarfs sei.

Der Begriff „Chemie“ ist an dieser Stelle jedoch etwas unglücklich gewählt. Im Grunde handelt es sich bei allen Stoffen um chemische Elemente, beziehungsweise Moleküle. Selbst Wasser (H2O) ist eine chemische Verbindung. 

Gemeint sind jedoch synthetische Stoffe, deren Herstellung einigen Menschen suspekt vorkommt. Beispiele dafür sind unter anderem Süßstoffe und Aromen, aber auch andere Lebensmittelinhaltsstoffe, wie synthetisch hergestellte Vitamine.

In der Natur werden tierische und pflanzliche Vitamine im jeweiligen Organismus durch Enzyme hergestellt. Genau wie im menschlichen Körper, sind Enzyme bioaktive Proteine, welche alle Reaktionen des Stoffwechsels vornehmen.

Bei der industriellen Herstellung von Vitaminen werden diese enzymatischen Prozesse nachgeahmt. Als Ausgangsstoff wird dabei meistens eine natürliche Substanz verwendet. 5 6

Vitamin B7 kann beispielsweise aus der Aminosäure Betain produziert werden, die sich in Roter Beete befindet. Als Grundstoff für die synthetische Herstellung von Vitamin C kann gewöhnliche Bäckerhefe oder Traubenzucker verwendet werden. 5 6

Für die Vitamin-D-Herstellung können dagegen gewöhnliche Speisepilze verwendet werden, beziehungsweise Nebenprodukte des Anbaus von Champignon, Pfifferling und Co. Somit können diese Reste noch sinnvoll verwertet werden. 7

Die dafür notwendigen Syntheseschritte können entweder unter Zugabe von Reagenzien erfolgen oder von dafür eigens gezüchteten Mikroorganismen vorgenommen werden. 5

Da die biologische (fermentative) Produktion durch Mikroorganismen in den meisten Fällen nicht nur umweltschonender, sondern auch kostengünstiger ist, setzen moderne Verfahren mittlerweile deutlich stärker auf diese naturidentische Herstellung. 5

Industriell hergestellte Vitamine sind also oftmals Vitamine, welche durch natürliche Prozesse hergestellt werden, die lediglich vom Menschen bewusst so arrangiert wurden, dass sie eine möglichst hohe Ausbeute für einen bestimmten Mikronährstoff besitzen.
Synthetische Vitamine oder natürliche Vitamine, wo liegen die Unterschiede?

Synthetische Vitamine oder natürliche Vitamine, wo liegen die Unterschiede?

Zwar sind synthetische Vitamine so designt, dass sie ihren natürlichen Vorbildern strukturell gleichen oder sehr nahe kommen, allerdings konnte die Wissenschaft auch einige deutliche Unterschiede feststellen.

Synthetische vs. natürliche Vitamine: die Bioverfügbarkeit

Bioverfügbarkeit
Die strengen Befürworter einer möglichst unverarbeiteten und naturbelassenen Ernährung, welche ich zu Beginn genannt habe, behaupten oftmals, dass natürliche Vitamine viel besser aufgenommen werden können als “chemische”.

In Wahrheit ist jedoch oft das Gegenteil der Fall. Untersuchungen zeigen, dass die Bioverfügbarkeit einiger synthetischer Vitamine genauso hoch ist wie die der natürlichen Vitamine. Andere können sogar eine noch höhere Bioverfügbarkeit aufweisen.

Untersuchungen zeigen, dass Nahrungsergänzungsmittel mit synthetisch hergestelltem Vitamin C die gleiche Bioverfügbarkeit aufweisen, wie die gleiche Menge Vitamin C aus Früchten. 8

Eine weitere, aktuelle Studie von Forschern aus Österreich und Deutschland verglich natürliche Vitaminpräparate mit synthetischen Nahrungsergänzungen hinsichtlich der Bioverfügbarkeit von Vitamin B1, B2, B6, B9 und B12. 9

Dabei stellte man keinen statistisch signifikanten Unterschied in der Bioverfügbarkeit der B-Vitamine zwischen dem Bio-Nahrungsergänzungsmittel aus Quinoa-Keimlingen und den synthetisch hergestellten Vitaminen fest. 9

Ein anderes Beispiel zeigt, dass Folsäure (Vitamin B9) in seiner synthetischen Form sogar eine bessere Bioverfügbarkeit aufweist als es aus Lebensmitteln durchschnittlich der Fall ist. 10

Die allgemeine Bioverfügbarkeit von Folat aus Nahrungsmitteln liegt bei ca. 50 %. Nahrungsergänzungsmittel und angereicherte Lebensmittel schaffen es dank ihrer Form dagegen auf 85-100 %. 10

Das Risiko der Überdosierung

Vitamine Überdosierung
Aktuelle Studien sowie die Nationale Verzehrstudie II zeigen, dass viele Menschen in Deutschland bei einigen Vitaminen die Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) allein über die Ernährung nicht erreichen. 11 12

Entsprechend kann es durchaus Sinn ergeben, mit einem Nahrungsergänzungsmittel, wie dem Quantum Leap SOLID MULTI zu ergänzen.
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Das Problem ist jedoch, dass viele Dinge, selbst Wasser und Sauerstoff, in hohen Mengen schädlich sein können.

Du kennst sicher den Spruch: “Alles ist Gift und nichts ist ohne Gift, allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist”

Er stammt aus dem 16. Jahrhundert vom schweizer Alchemisten und Philosophen Paracelsus. Wir haben ihn schon oft in verschiedenen Blogbeiträgen erwähnt.

Und so ist es auch mit einigen der Vitamine. Zwar sind sie in gewissen Mengen absolut überlebensnotwendig, doch ab bestimmten Dosierungen kann ein Überschuss genauso schädlich sein.

Viele Nahrungsergänzungsmittel, darunter auch Multivitaminpräparate, enthalten extreme Mengen einiger Vitamine, die die Referenzwerte um mehrere 100-mal übersteigen können.

Für die Vitamine B1, B2, B5, B7, B12, C und Vitamin K konnten in Studien bisher keine nachteiligen gesundheitlichen Effekte stark erhöhter Dosierungen beobachtet werden. 13

Das bedeutet zwar, dass relativ hohe Mengen aufgenommen werden können, ohne gesundheitliche Risiken einzugehen. Doch bedeutet es nicht, dass eine Überdosierung unmöglich ist. 13

Für die Vitamine A, B3, B6, B9, D und E gelten jedoch aufgrund wissenschaftlicher Daten verbindliche Tolerable Upper Limits (UL) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sowie Höchstmengenempfehlungen des BfR. 13 14

Diese Mengen sind jedoch so hoch, dass es unwahrscheinlich ist, sie über eine normale, ausgewogene Ernährung zu erreichen. 

Studien zeigen aber, dass die Aufnahme von hochdosierten Vitaminpräparaten durchaus das Risiko einer Überdosierung steigert, da sie im Vergleich zu Lebensmitteln hohe Mengen auf kleinem Raum enthalten. 15

Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn die Hersteller Dosierungen in ihren Produkten verwenden, die die empfohlene Tageszufuhr um ein vielfaches überschreiten oder der Verbraucher die Dosierungsempfehlung missachtet.

Wir von unserer Seite aus haben in unserem Multivitamin-Produkt SOLID MULTI sowie dem neuen Multi-Mineralstoff-Produkt FUNDAMENTUM darauf geachtet, ausschließlich sinnvolle Dosierungen zu verwenden, die an die Referenzwerte angelehnt sind und ggf. an den erhöhten Bedarf von Athleten angepasst wurden.
Sind künstliche Vitamine schädlich?

Sind künstliche Vitamine schädlich?

Wenn Du Dich fragst, ob synthetische Vitamine schädlich sind, kann ich dich erstmal beruhigen. Prinzipiell gesehen sind Nahrungsergänzungsmittel natürlich nicht schädlich, wenn sie synthetische Vitamine enthalten. 

Wie bereits angesprochen, liegt die Gefahr aber immer in der Dosierung.

Beispielsweise konnte in Studien beobachtet werden, dass die Einnahme von umgerechnet ca. 270 mg, beziehungsweise 400 IE Vitamin E pro Tag mit einer Erhöhung des Risikos für Prostatakrebs bei Männern um 17 % assoziiert ist. 16

Diese Menge liegt weit über den Referenzwerten und entspricht 2237 % des Nährstoffbezugswertes (NRV).

Diese Nebenwirkungen sind allerdings höchst unwahrscheinlich, sofern man sich als Verbraucher an Produkten, wie dem SOLID MULTI und dem FUNDAMENTUM orientiert, welche von Ernährungswissenschaftlern entwickelt wurden und sinnvolle Dosierungen enthalten.
Fazit

Fazit

Kommen wir am Ende wie immer zu unserem Fazit.

  • Die meisten Vitamine in Nahrungsergänzungsmittel werden synthetisch hergestellt
  • Aber auch in vielen Lebensmitteln sind sie enthalten
  • In vielen Fällen werden die jedoch aus natürlichen Grundstoffen und über naturidentische Prozesse gewonnen, die die Synthese in der Natur nachahmen
  • Daher sind sie strukturell meistens identisch mit natürlichen Vitaminen
  • Oftmals besteht kein Unterschied in der Wirksamkeit zwischen synthetisch gewonnenen und natürliche Vitaminen
  • Allerdings ist die Gefahr einer Überdosierung bei Nahrungsergänzungsmitteln höher, da sie auf kleinem Raum deutlich größere Mengen enthalten als Lebensmittel
  • Daher sollte man als Verbraucher darauf achten, Produkte zu verwenden, die sinnvoll dosiert sind.

Ich hoffe, Dir hat dieser Artikel gefallen. Lass mir gern einen Kommentar da, falls Du Feedback, Wünsche oder Anregungen hast.
Nachweise
  1. Gahche, Jaime J., et al. "Dietary supplement use was very high among older adults in the United States in 2011–2014." The Journal of nutrition 147.10 (2017): 1968-1976.
  2. Perlitz, Hanna, et al. "Use of vitamin and mineral supplements among adolescents living in Germany—Results from EsKiMo II." Nutrients 11.6 (2019): 1208.
  3. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): “Maximum levels for vitamins and minerals in food supplements and fortified foods”, BfR updated its recommendations for maximum levels, 11/2021, 16.03.2021, zuletzt abgerufen am 21.02.2022
  4. Blumberg, Jeffrey B., et al. "The evolving role of multivitamin/multimineral supplement use among adults in the age of personalized nutrition." Nutrients 10.2 (2018): 248.
  5. Wang, Yanyan, et al. "Microbial Cell Factories for Green Production of Vitamins." Frontiers in Bioengineering and Biotechnology 9 (2021): 473.
  6. Darius Schwarzer “Synthesis of Vitamins & Cofactors” Leibniz Univerität Hannover, https://www.chemie.uni-konstanz.de/typo3temp/secure_downloads/82022/0/9bf75873a24aa1ae441c97d2bd3d9b39197f1c50/Schwarzer_Synthesis-of-Vitamins_Cofactors.pdf Gaich Group Seminar, 17.07.2014
  7. Papoutsis, Konstantinos, et al. "Recovery of ergosterol and vitamin D2 from mushroom waste-Potential valorization by food and pharmaceutical industries." Trends in Food Science & Technology 99 (2020): 351-366.
  8. Carr, Anitra C., and Margreet Vissers. "Synthetic or food-derived vitamin C—are they equally bioavailable?." Nutrients 5.11 (2013): 4284-4304.
  9. Lindschinger, Meinrad, et al. "A randomized pilot trial to evaluate the bioavailability of natural versus synthetic vitamin B complexes in healthy humans and their effects on homocysteine, oxidative stress, and antioxidant levels." Oxidative medicine and cellular longevity 2019 (2019).
  10. Chan, Yen-Ming, Regan Bailey, and Deborah L. O'Connor. "Folate." Advances in Nutrition 4.1 (2013): 123-125.
  11. Pannen, Sarah T., et al. "Adherence and Dietary Composition during Intermittent vs. Continuous Calorie Restriction: Follow-Up Data from a Randomized Controlled Trial in Adults with Overweight or Obesity." Nutrients 13.4 (2021): 1195.
  12. Brombach, Christine, et al. "Die Nationale Verzehrsstudie II." Ernährungs-Umschau 53.1 (2006): 4-9.
  13. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): “Aktualisierte Höchstmengenvorschläge für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln”, Stellungnahme Nr. 009/2021 des BfR vom 15. März 2021, DOI 10.17590/20210315-143130
  14. EFSA. "Overview on Tolerable Upper Intake Levels as derived by the Scientific Committee on Food (SCF) and the EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA)." (2017).
  15. Engle‐Stone, Reina, et al. "Weighing the risks of high intakes of selected micronutrients compared with the risks of deficiencies." Annals of the New York Academy of Sciences 1446.1 (2019): 81-101.
  16. Klein, E. A., et al. "Vitamin E and the risk of prostate cancer: Updated results of the Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial." (2012).
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